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Kinder

sind heute bereits gestorben!


20. November: Internationaler Weltkindertag

Kinder sind überall auf der Welt die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft. Sie sind darauf angewiesen von Erwachsenen geschützt zu werden. Nur so kann Kindern eine gesunde Entwicklung gewährleistet werden. Doch in vielen Ländern dieser Welt sind die Voraussetzungen hierfür nicht gegeben. Vor allem in den armen Ländern dieser Welt leben Kinder oft unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Um gegen diese Missstände anzugehen, hat die UN-Generalversammlung am 20. November 1989 eine Kinderrechtskonvention verabschiedet, in der die Rechte von Kindern weltweit festgelegt sind. Hierzu zählen: Recht auf Bildung, Recht auf Gesundheit, recht auf Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung, Recht auf Partizipation, Recht auf Frieden, Recht auf familiäre Geborgenheit. 191 Nationen haben diese Konvention unterzeichnet. Somit ist sie die UN-Konvention mit der weitaus größten Akzeptanz.

Seitdem gilt der 20. November als Internationaler Weltkindertag (Deutschland: 20. September). Aus diesem Anlass, und weil Kinderrechte in vielen Ländern weiterhin massiv verletzt werden, ruft das Kinderhilfswerk terre des hommes an diesem Tag zur Aktion „Straßenkind für einen Tag“ auf. Kinder in Deutschland versuchen sich an einem Tag in die Lage von Straßenkindern hineinzuversetzen, indem sie mit Schuhe putzen oder dem Verkauf von selbstgebastelten Dingen Geld verdienen. Diese Einnahmen werden an konkrete Hilfsprojekte für Straßenkinder in Dritte Welt Ländern weitergeleitet. Bei der diesjährigen Aktion steht Mosambik im Vordergrund.

Äthiopien: Schutz für Straßenmädchen vor Missbrauch und Gewalt

Ungefähr 60.000 Kinder leben in Addis Abeba auf der Straße. Viele sind vor Armut, Gewalt und Missbrauch von Zuhause geflohen. Vor allem Mädchen leben in ständiger Angst vor sexuellen Übergriffen und Gewalt. Um diese Mädchen vor den Gefahren des Straßenlebens zu schützen, hat die Kindernothilfe gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation OPRIFS ein Zentrum gegründet, das den Mädchen Hilfe und ein neues zu Hause bietet.

Ausbildung zum Friedensarbeiter

In Südafrika versucht ein Projekt der GTZ die Brücke zwischen Jugendförderung und Gewaltprävention zu schlagen. Hier werden Jugendliche zu „Friedensarbeitern“ ausgebildet um Konflikte, in ihren von Gewalt zerrütteten  Gemeinden, friedlich zu lösen und zu vermitteln. Der große Vorteil dieses Projektes ist, dass so nicht nur friedliche Konfliktlösung gefördert wird, sondern die Jugendlichen danach auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Da die Arbeitslosenzahlen in Südafrika sehr hoch sind, begeistert es umso mehr, dass es gelingt die Jugendlichen für diesen Markt und für eine Beschäftigung zu qualifizieren.

Burundi – Kinderhaus

Seit dem Staatsstreich 1993 haben politisch und ethnisch motivierte Massaker zwischen den Tutsi und den Hutu Burundi gespalten und ganze Familien ausgelöscht. Tausende von Kindern mussten miterleben, wie ihre Eltern grausam ermordet wurden oder haben ihre Familien auf der Flucht verloren. Mit Hilfe der Caritas wurden 3 Kinderzentren errichtet, in denen betroffene Kinder Zuflucht finden können und ihnen durch geschulte Betreuung der Weg in ein normales Leben ermöglicht wird.

Demokratische Republik Kongo: Massenvergewaltigung als Waffe

Und schon eilt Dr. Claude zur nächsten Patientin. Ein Notfall. Die Mutter ist verzweifelt. Mehrere Soldaten haben ihre 8-jährige Tochter missbraucht. Noch ist Arine bei vollem Bewusstsein. Doch Dr. Claude muss schnell handeln. Das Mädchen verliert viel Blut. Soldaten und Milizen überbieten sich gegenseitig in ihrer Brutalität, klagt er. Sie schrecken weder vor kleinen Mädchen noch alten Frauen zurück.
Im Zimmer nebenan liegt eine 12-Jährige, deren Gebärmutter Claude nicht retten konnte. Arine muss schnellstens operiert werden.

Fotoreportage: Kalma-Camp – Leben im Vertriebenenlager

Seit nunmehr 4 Jahren hält der Völkermord in Darfur im Westen des Sudan an. Bisher wurden 400.000 Menschen brutal ermordet, darunter auch unzählige Kinder. Diese kommentierte Fotostrecke dokumentiert den selbstlosen Einsatz von „Ärzte ohne Grenzen“ vor Ort – im Vertriebenenlager Kalma-Camp, in dem derzeit 100.000 Flüchtlinge untergebracht sind.

Kenia: Jugendliche in den Slums von Nairobi kämpfen für ihre Zukunft

In Mathare, einem der größten Slums Nairobis, leben schätzungsweise eine halbe Millionen Menschen inmitten von Armut und Gewalt. Hier haben Regisseur Michael Trabitzsch und Journalistin Katharina Kiecol im Jahre 2002 ein einzigartiges Projekt in die Welt gerufen. Im Rahmen eines Digicam-Workshops haben sie Jungen und Mädchen des Slums die Möglichkeit gegeben, ihre eigene Geschichte über ihren täglichen Kampf ums Überleben zu erzählen.

Malariaprogramm in Sierra Leone

Malaria stellt in Sierra Leone die häufigste Todesursache für Kinder unter 5 Jahren dar. Die Bevölkerung ist über Risiken und Vorbeugungsmaßen gegen Malaria nur gering aufgeklärt. Medikamente zur Behandlung sind für die Menschen unerschwinglich. Die Organisation Plan-Deutschland hat sich genau dieser Problematik angenommen und versucht durch gezielte Projekte dieser todbringenden Krankheit Einhalt zu gebieten.

Mali: Dienstmädchen drücken abends die Schulbank

Eine Schule der ganz anderen Art ist mit Hilfe der Förderung von terre des hommes in Mali entstanden. In Bamako, der Hauptstadt von Mali, treffen sich jeden Abend ca. 30 Schülerinnen zum Unterricht. Sie sind alle Hausmädchen und haben zu Unterrichtsbeginn bereits einen harten Arbeitstag hinter sich. Dennoch nehmen sie das Angebot der Abendschule begeistert an. Schließlich lernen sie neben Schreiben und Rechnen auch viel über das Leben…
Dieses Projekt wurde von terre des hommes zum Projekt des Monats gekürt.

Niger: Neue Strategie gegen Unterernährung von Kindern

Obwohl sich die Behörden in Niger zunehmend für den Kampf gegen Unterernährung einsetzen, wird laut Ärzte ohne Grenzen immer noch viel zu wenig getan. Doch Ärzte ohne Grenzen hat eine neue Strategie entwickelt, um der Unterernährung von Kindern effektiv entgegenzuwirken. Eine mit Vitaminen und Mineralien angereicherte Paste aus Milch und Erdnussbutter soll an ca. 50 000 betroffene Kinder verteilt werden.

Nigeria: Wasser schenkt Leben

Wasser ist lebensnotwendig. Wassermangel oder schlechte Wasserqualität haben unweigerlich schwere Krankheiten, die häufig mit dem Tod enden, zur Folge. Die betroffenen Menschen sind von Durchfall, Thyphus, Cholera, Würmern, Hepatitis A und anderen Krankheiten bedroht.

Senegal: Aufbruch gegen Mädchenbeschneidung

Nach jahrhundertealter Überlieferung steht in Senegal die Beschneidung der weiblichen Genitalien für Sauberkeit, Treue und Ehre. Nicht beschnittene Mädchen gelten in dieser Tradition als nicht heiratbar. Um dieser unsagbar grauenvollen Verstümmelung, die tausende Mädchen bis heute erleiden müssen entgegenzuwirken, setzt die UNICEF auf Bildung. Gemeinsam mit TOSTAN ermöglicht UNICEF Mädchen und Frauen im Senegal eine umfassende Grundbildung. Der Erfolg zeigt, dass schon über 1.000 Dörfer, die an dem Programm beteiligt waren, erklärt haben, ihre Töchter künftig nicht mehr beschneiden zu lassen.

Stärkung von Kinderrechten in Sambia

Missbrauch, ausbeuterische Kinderarbeit, Gewalt, Vernachlässigung und Ausgrenzung von Kindern ist die schreckliche Realität für viele Jungen und Mädchen in den Städten Sambias, obwohl von der Regierung die UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet wurde. Dies zu ändern hat sich die Kindernothilfe gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation "Zambia Civic Education Association" zum Ziel gesetzt. Sie begleitet Kinder in kritischen Lebenssituationen und setzt sich dafür ein, dass deren Rechte gewahrt bleiben.

Watoto Wema

Das "Watoto Wema Center" ist ein Waisenhaus in Kayole, einem Slum im östlichen Nairobi in Kenia. Das Haus wurde 2004 gegründet und nahm seither 53 Waisen, Straßenkinder und Kinder aus mittellosen Familien auf. Die Versorgung der Kinder erfolgt so gut es geht durch Spenden aus Kenia und dem Ausland.

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Westafrika: Mamadous lange Reise

In Westafrika breitet sich die Ausbeutung von Kindern durch falsche Koranlehrer immer weiter aus. Diese rekrutieren Kinder in armen Dörfern, indem sie ihren Eltern versprechen, sie würden die Kinder mitnehmen, um sie zu unterrichten. Stattdessen werden sie zum Betteln geschickt – wie auch der kleine Mamadou.